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Arbeit und Ziele der WILPF PDF Drucken E-Mail
Die WILPF ist die älteste internationale Frauen-Friedens-Organisation. Sie wurde mitten im 1. Weltkrieg 1915 in Den Haag gegründet. Seitdem richtet sie sich gegen alle Formen von Krieg und Gewalt. Derzeit hat sie 43 nationale Sektionen und weltweit ca. 40’000 Mitglieder. Das internationale Büro ist in Genf, eine Zweigstelle in New York.

Die WILPF hat Beraterstatus bei den Vereinten Nationen, genauer beim Economic and Social Council of the UN (ECOSOC), bei der UNESCO, bei der Conference on Trade Development (UNCTAD) und einen speziellen Status bei der UNICEF, ILO und der FAO in Rom. Beraterstatus heißt, dass die WILPF unabhängig ist von der UNO, aber das Recht hat, an den meisten Treffen teilzunehmen und ihre Meinung einzubringen. Die WILPF beteiligt sich an internationalen Kongressen und Welt-Frauen-Konferenzen. Sie führt Frauen unterschiedlicher politischer und weltanschaulicher Einstellung zusammen, die sich dafür einsetzen, nachhaltigen Frieden zu schaffen.

Als internationale Frauen-Friedensorganisation untersuchen wir die Abhängigkeiten in den globalen Strukturen, die Ursachen für Gewalt gegen Frauen und Diskriminierung und wie sich diese Strukturen auf die Friedens- und Sicherheitspolitik auswirken. Frieden ist für die WILPF ein fortlaufender Prozess zur Überwindung aller Formen von Gewalt: strukturelle und staatliche Gewalt, die Gewalt des Krieges sowie Gewalt im privaten Bereich. Dieser Prozess verlangt Gleichberechtigung in der Gesellschaft, gegenseitiges Verständnis und Vertrauens-bildung sowie die Abkehr von militaristischem Denken. Dazu gehören Abrüstung und die Bekämpfung von Kriegsursachen. Die WILPF setzt sich ein für soziale, wirtschaftliche und politische Gleichberechtigung aller. Kein Mensch soll auf Grund seines Geschlechts, seiner Religion, Weltanschauung oder ethnischen Zugehörigkeit benachteiligt werden.

 Was wollen wir?

• Menschliches Zusammenleben in Frieden, Freiheit und Gerechtigkeit

• Gleichberechtigte Beteiligung von Frauen in politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereichen

• Zusammenarbeit von Frauen unterschiedlicher Einstellung und Herkunft zur Überwindung der Ursachen von Gewalt und Krieg

• Weltweite Abrüstung, Stärkung der Vereinten Nationen und des internationalen Rechts

• Stärkung von Frauenrechten als Grundelement der Menschenrechte

• Förderung einer nachhaltigen Entwicklung und eines gleichberechtigten Zugangs zu Ressourcen

 Wie arbeiten wir?

Als nichtstaatliche Frauen- und Friedens­orga­nisation (NGO) ist die Liga mit beratendem Status bei der UNO und ihren Unterorganisa­tio­nen in Genf, New York, Paris und Rom akkreditiert. Sie betreibt intensives Lobbying für Frauenrechts- und Friedensfragen. Sie beteiligt sich als NGO an Welt­gipfeln, internationalen Kongressen sowie an den UNO-Menschenrechts- und Abrüs­tungs­kommissionen in Genf. Die internationalen Büros in Genf und New York verbin­den das Engagement von 43 Sektionen in allen Erdteilen und organisieren Programme und Projekte, die jährlich in inter­nationalen Sitzungen erarbeitet werden. Die Schweizer Sektion orientiert sich an den internationalen Beschlüssen und arbeitet eng zusammen mit dem Büro in Genf, aber auch mit Sektionen in Nachbarländern, analysiert die Situation in der Schweiz und organisiert Veranstaltungen zu aktuellen Themen, vernetzt sich mit anderen Frauen- und Friedens­organisationen und unterstützt deren Projekte.

Referate: Frauenhandel in der Schweiz (Ursula Fiechter, Maritza Le Breton) Uno (in Englisch, Susi Snyder, Philomena de Agrella)