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Veranstaltungen
Liederabend PDF Drucken E-Mail

Ändere die Welt – sie braucht es!

Politische Lieder vom Liebes- bis zum Kampflied + Frauenlieder von gestern bis heute:
Brecht und Hacks sowie Goethe, Rimbaud, Tucholsky und Mühsam, Nazim Hikmet etc.

Musikprogramm mit Christa Weber, BerlinKlaus Linder, Christof Herzog und einem Klavier

Freitag, 7. Oktober 2016 20.00h
Lebewohlfabrik, Fröhlichstrasse 23, Zürich-Seefeld, Tram 2,4 bis „Fröhlichstrasse“

Es lädt ein: WILPF Women’s International League for Peace and Freedom
Basel

Samstag, 8. Oktober 2016 19.00h
Schmiedenhof, Eingang Rümelinsplatz, Basel, Tram 8,11 bis „Marktplatz“

Es lädt ein: BFFF Basler Frauenvereinigung für Frieden und Fortschritt

Eintritt frei – Kollekte

Flyer: einladung_konzert_oktober_2016-hn2

 
100 Jahre Kientaler Friedenskonferenz PDF Drucken E-Mail

Mut für den Frieden

100 Jahre Kientaler Friedenskonferenz
Veranstaltungen vom 22.—24. April 2016 in Bern und Kiental

Die Friedenspolitik der Frauen

Freitag, 22. April 2016 19-21 Uhr, Hotel Bern

19.00-19.30    Clara Zetkin und die sozialistischen Konferenzen für den FriedenMarga Voigt, Herausgeberin von Clara Zetkins Kriegsbriefen, Berlin
19.45-20.30    Die Friedenspolitik der Frauen gestern und heute Helena Nyberg (WILPF) und Agnes Hohl (Frauen für den Frieden Schweiz)
20.30-21.00    Diskussion

Weitere Veranstaltungen und Details im Flyer:

pdf Flyer 100 Jahre Kientaler Friedenskonferenz

 
Übergabe Anti-Drohnen-Petition PDF Drucken E-Mail

Übergabe der Anti-Drohnen-Petition, 26. Februar 2015 in Bern:dscn0312-wilpfschweiz_bei_drohnen-pet.by_gm


 

 

 

 

 

 

  

 

 

 


Foto: Birgitta Micklei
 
100 Jahre WILPF PDF Drucken E-Mail

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EINE FRIEDENSAGENDA FÜR DAS 21. JAHRHUNDERT

Grosse Frauen-Friedenskonferenz

Am Gründungsort Den Haag, 27. - 29. April 2015

Amy Goodman, Moderatorin von Democracy Now! wird die Konferenz eröffnen und begleiten. > Press Release (English)

Im World Forum gibt es 5 Grossveranstaltungen mit prominenten Referentinnen.

Daneben finden 40 Seminare und Gesprächsrunden statt, wo die vielen eingeladenen Grassroot-Arbeiterinnen, Forscherinnen und internationalen Friedensorganisationen ihre Erfahrungen und Erkenntnisse austauschen. (Teilnehmer sind beispielsweise swisspeace und Nobel Women’s Initiative.) 

Ein „Marktplatz“ und ein „Creative Corner“ stehen zur Verfügung für die Präsentation von Kreationen aller Art und Verkauf von Kunsthandwerk von allen Kontinenten. 

Eine Ausstellung zeigt Bilder und Dokumente von 100 Jahren internationaler Friedensarbeit.

Geplant ist auch eine öffentliche Manifestation zum Thema Militärausgaben.

Der 100.Geburtstag wird am 28.4., am Abend des Gründungstags, gefeiert mit Musik, Theater und Tanz.

Weitere Informationen zum Kongress und Bewegung: www.womenstopwar.org  

 

1915 wurde in Den Haag die WILPF gegründet

Die WILPF (Women's international League for Peace and Freedom) ist die erste pazifistische Frauenorganisation. Sie wurde 1915, mitten im 1. Weltkrieg, in Den Haag gegründet, wo über 1000 Frauen aus 12 Nationen sich trafen, um gegen „den Wahnsinn und die Gräuel“ des Kriegs zu protestieren. Die Initiative dazu ging von führenden Persönlichkeiten der Frauenstimmrechtsbewegung aus. Die WILPF ist als Teil der weiblichen Emanzipationsbewegungen des 20. Jahrhunderts zu verstehen. Neben dem Einsatz für Frieden ging es von Anfang an auch um den Anspruch auf soziale Gerechtigkeit. 1926 zählte die WILPF etwa 50'000 Mitglieder und war in 40 Ländern vertreten, sie gilt als die bedeutendste pazifistische Frauenorganisation der Zwischenkriegszeit. Der 2. Kongress fand 1919 in Zürich statt.

Die Forderungen von 1915 lauteten:

  • Selbstbestimmungsrecht der Völker
  • eine Vereinigung der Nationen
  • Internationale Schiedsgerichte und Mediation bei Konflikte (Neu und innovativ war z.B. der Gedanke, mittels ökonomischer Sanktionen auf einen Rechtsbrecher Druck auszuüben. Er wurde 1919 in die Völkerbund-Charta aufgenommen und ist heute selbstverständlich geworden.) 
  • eine demokratische Kontrolle der Aussenpolitik (anstatt Geheimverträge)
  • eine allgemeine und totale Abrüstung
  • Massnahmen zur Beendigung des Krieges (Eine Frauendelegation bereiste nach der Gründung 14 Länder, unter anderen auch die Schweiz, um für ihre Vorschläge zu werben. Die internationale Presse bedachte diese Aktivitäten mit Spott und Hohn.
  • eine Gleichberechtigung der Geschlechter, Rassen und Konfessionen (z.B. Frauenstimm- und Wahlrecht)

Die Gründung der Schweizer Sektion, Clara Ragaz 

Die Schweizer Sektion der WILPF (oder deutsch IFFF: Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit) gibt es bereits seit 1915. Sie zählte anfänglich vier, 1934 bereits 14 Ortsgruppen mit total etwa 600 Mitgliedern. Während des 2. Weltkriegs begannen sich aber ihre Reihen zu lichten, 1941 gab es noch sieben Gruppen. 

Führende Persönlichkeit war Clara Ragaz, Präsidentin der Schweizer Sektion von 1915 bis 1946, internationale Präsidentin auch während des 2. Weltkriegs. Ragaz gehörte, zusammen mit ihrem Mann Leonhard, der religiös-sozialen Bewegung an.

WILPF und Schweizer Geschichte

Die Akten der Schweizer Sektion, die im Sozialarchiv aufbewahrt werden, spiegeln ein Stück Schweizer Geschichte. Hier einige Beispiele aus der „Frühgeschichte“:

-      15. März 1921: Eingabe zugunsten der Schaffung eines Zivildienstes an den Bundesrat, 1922 nachgedoppelt durch eine Petition mit 40.000 Unterschriften an die Bundesversammlung

-      1932/33: Unterschriftensammlung für eine allgemeine und totale Abrüstung: Dem Völkerbundsrat werden 12 Millionen Unterschriften überreicht, davon 6 Millionen von der WILPF (311.000 von der Schweizer Sektion, obwohl die Sammlung von Presse, Parteien und Kirchen mehrheitlich bekämpft wurde)

-      1932: Brief der WILPF an den Bundesrat aus Protest gegen den Einsatz der Armee bei der Arbeiterdemonstration in Genf, wo 12 Demonstrierende getötet und über 60 verletzt wurden

-      1938: Schreiben an Bundesrat Baumann aus Protest gegen die Einführung des Judenstempels

-      1938-45 Kampf für Abrüstung, Presse-und Redefreiheit, Aufnahme von Flüchtlingen, ab 1943 Überlegungen zu einer Friedensordnung nach dem Krieg

Während die WILPF International bei der UNO und in vielen einzelnen Ländern durchgehend eine grosse Rolle spielt, ist die Schweizer Sektion zweimal aufgelöst, aber jeweils bald von jüngeren Frauen wiedergegründet worden.

WILPF und UNO

Als nichtstaatliche Organisation (NGO) ist die WILPF mit beratendem Status bei der UNO und ihren Unterorganisationen  in Genf, New York, Paris und Rom akkreditiert. Sie betreibt intensives Lobbying für Abrüstung, Frauenrechts- und Menschenrechtsanliegen. Die internationalen WILPF-Büros in Genf und New York koordinieren die Arbeit der 30 Sektionen weltweit.

Kongress 22.-25.4.2015

Am WILPF-internen ordentlichen Kongress in Den Haag werden die Delegierten aller Sektionen unter anderem ein „Manifest“ verabschieden, das in den Sektionen monatelang diskutiert worden ist.

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16 Tage gegen Gewalt an Frauen PDF Drucken E-Mail

„Sepur Zarco" / "Lote 8"

Film und Diskussion zur Lage der Frauen in Guatemala

Samstag, 25. November 2017, 13.30-16.15 Uhr

Kino Xenix, Kanzleistrasse 52, Zürich
(Tram 3 od.14 bis Stauffacher, Tram 8 bis Helvetiaplatz)

Sepur Zarco
Fast 30 Jahre nach Versklavung in einem „Entspannungslager“der guatemaltekischen Armee wagen es 15 indigene Frauen, ihre Peinigeranzuklagen, denen 2014 der Prozess gemacht wurde. Der Fallschrieb Geschichte – die Frauen bekamen Recht.
Lote 8
2007 wurden indigene Frauen bei einer Landvertreibung von Sicherheitskräften ines transnationalen Konzerns vergewaltigt: Die Betroffenenwehrten sich – ein Präzedenzfall mit positivem Ausgang. Der spannende Dokumentarfilm zeigt das harte Leben von indigenen Frauen, die einen unerwarteten Sieg erringen.

Zur Diskussion eingeladen ist Reyna Mateo, eine Campesina und unerschrockene Menschenrechtsverteidigerin aus Huehuetenango in Guatemala; ihr Mann wurde gefoltert und umgebracht, trotzdem engagiert sie sich in der Frauenorganisation Aq‘abal.

Moderation: Guatemala-Netz Zürich

Eine gemeinsame Veranstaltung mit „WILPF Schweiz “, dem „Guatemala-Netz Zürich “ und „Incomindios “.

Flyer Sepur Zarco / Lote 8

Kampagne «16 Tage gegen Gewalt an Frauen»

Weltweit finden jedes Jahr zwischen dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November und dem Internationalen Tag der Menschenrechte am 10. Dezember Aktionen gegen Gewalt an Frauen statt. Mit dem Slogan «Sprechen wir darüber – Gewalt an Mädchen und jungen Frauen» machen wir deutlich, dass Gewalt an jungen Frauen enttabuisiert und angegangen werden muss.
An den 16 Aktionstagen treten in der Schweiz rund 60 Organisationen an die Öffentlichkeit. Weltweit finden die «16 Tage gegen Gewalt an Frauen» in 187 Ländern statt. Mehr Infos finden Sie auf www.16tage.ch.

 

 
Jahresversammlung PDF Drucken E-Mail

Einladung zur Jahresversammlung 2017

am

Donnerstag, 27. April 2016 um 17.00 Uhr

Gartenhofstrasse 7, 8004 Zürich (Tram 9 oder 14 bis Haltestelle Werd)

Nach den üblichen Traktanden, Ausblick Aktivitäten:

  • Bericht über das Treffen der europäischen WILPF-Sektionen in Rom vom 24.-26. März 2017
  • Schweiz und CEDAW: WILPF protestiert auf UNO-Ebene

18.00-18.30 Uhr    Apéro

18.30-19.45 Uhr    Gespräch und Ehrung

 
Fotos PDF Drucken E-Mail

97. Geburtstag WILPF - Jahresversammlung WILPF Schweiz Gartenhofstrasse Zürich

wilpfapr2012_annalise_fay_toniToni Mächtlinger

Fotos: Helena Nyberg